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TAG & NACHT: 07081/ 13 13

Trauersprüche

Religiöse Trauersprüche

Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben,
sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen:
denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.

Hieronymus 331-420

 

Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen und euer Herz wird sich freuen.

Johannes 16,22

 

Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.

Aurelius Augustinus

 

Herr, in deine Hände sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.

Eduard Mörike (1804-1875)

 

Befiehl dem Herrn deine Wege
und hoffe auf ihn;
er wird's wohl machen.

Psalm 37,5

 

Mögest du auf deinem Weg Freunde finden, die Führung der Engel und das Geleit der Heiligen.

 

Wir sterben des Todes und sind wie Wasser,
das auf die Erde gegossen wird
und das nicht wieder gesammelt werden kann;
aber Gott will nicht das Leben wegnehmen.

2. Samuel 14,14

 

Jesus spricht: denn ich lebe,
und ihr sollt auch leben.

Johannes 14,19

 

Siehe, in die Hände habe dich gezeichnet.

Jesaja 49,16

 

Wir wissen, daß Trübsal Geduld bringt;
Geduld aber bringt Bewährung,
Bewährung aber bringt Hoffnung,
die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden;
denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen.

Römer 5,3

 

Wer ehrlich hat gelebt
und selig ist gestorben,
hat einen Himmel hier
und einen dort erworben.

Friedrich Freiherr von Logau

 

Alle Wege haben ein Ende,
ein frühes oder spätes Ziel.
Drum falt' im tiefsten Schmerz die Hände
und sprich in Demut: Wie Gott will.

Kohelet

 

Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.

Johannes 11,25

 

Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis bleiben,
sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 8,12

 

In Gottes Hand liegt unsere Zeit.

 

Gott hat uns aus der Tiefe seines Herzens
für eine Weile ins Leben gerufen
und nimmt uns danach wieder
in seinen ewigen Schoß zurück.

 

Er führte mich hinnaus ins Weite,
Er befreite mich.

Psalm 18,20

 

Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben.

Kohelet

 

Christus spricht: In der Welt habt ihr
Angst, aber seid getrost, ich habe die
Welt überwunden.

Johannes 16,33

 

Die Todesstunde schlug so früh,
doch Gott der Herr bestimmte sie.

Franz von Sales

 

Nicht mehr untergehen wird deine Sonne,
noch wird dein Mond abnehmen;
denn der Herr wird dir zum ewigen Licht sein.
Und die Tage deiner Trauer werden ein Ende haben.

Jesaja 60,20

 

Haltet mich nicht auf, denn Gott hat Gnade zu meiner Reise gegeben.

1. Mose 24,56

 

Denn er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Psalm 91, 11-12

 

Und Jesus riß sich von ihnen los, ging einen Steinwurf weit, kniete und betete:
Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir;
doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Lukas 22,41

 

Wenn Jesus - und das ist unser Glaube -
gestorben und auferstanden ist,
dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen
zusammen mit Ihm zur Herrlichkeit führen.

1. Thess. 4,14

 

Alles hat seine Zeit und alles Vorhaben
unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit,
sterben hat seine Zeit; einpflanzen hat seine Zeit,
ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit.
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit.

Prediger 3

 

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.

Bibel Offenbarung 21:4

 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Joh. 12,24

 

Jesus Christus hat dem Tode die Macht seiner Endgültigkeit genommen.

Timotheus - Kapitel 1, 10b

 

Sieh, wie alles so still ist drüben in der Unendlichkeit,
wie leise ziehen die Welten, wie still schimmern die Sonnen,
der große Ewige ruhet wie eine Quelle mit seiner überfließenden
unendlichen Liebe mitten unter ihnen
und erquickt und beruhigt alles.

Jean Paul

 

Alles was zerfällt, gehört der Erde.
Doch alles, was uns lieb ist, gehört dem Himmel.
Nimm Erden den Staub.
Nimm Himmel unsere Verstorbenen

Anton Rotzetter

 

Nichts geschieht von ungefähr,
von Gottes Hand kommt alles her.

 

In deine Hände befehle ich meinen Geist;
du hast mich erlöst, du treuer Gott.

Psalm 31,6

Ich aber, Gott, hoffe auf dich und spreche:
Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.

Psalm 31,15

 

Gott, lehre mich doch, daß es ein Ende mit mir haben muß
und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß.

Psalm 39,5

 

Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen:
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer,
keine Klage, keine Mühsal.
Denn was früher war, ist vergangen.

Offenbarung 21,4

 

Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen;
aber meine Gnade soll nicht von dir weichen,
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen,
spricht der Herr dein Erbarmer.

Jes.54,10

 

Gott spricht: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

Jes.43,1

 

Gott hat mich gesandt,
den Elenden gute Botschaft zu bringen,
die zerbrochenen Herzen zu verbinden,
zu trösten alle Trauernden.
Die in Trauerkleidung umhergehen
sollen wieder Gewänder des Lebens anziehen können.
Den Niedergeschlagenen, die stumm sind von ihrem Leid,
soll wieder Kraft zuwachsen,
so daß sie Pflanzung Gottes genannt werden.

Jes. 61,1

 

Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus abgebrochen wird,
dann haben wir eine Wohnung von Gott,
ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel.

2.Kor.5,1

Gott hat den Engeln gesagt,
sie sollen dich behüten auf allen deinen Wegen,
daß sie dich auf Händen tragen
und deine Füße nicht über Steine stolpern.

Psalm 91,11

 

Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben.
Laßt mich, dass ich zu meinem Herren ziehe.

1. Moses 24,56

 

Legt alles still in Gottes Hände,
das Glück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.

 

Der Menschen Herz erdenkt sich einen Weg;
aber Gott allein lenkt ihren Schritt.

Sprüche Salomos 16,9

 

Der Herr ist denen nahe,
die zerbrochenen Herzens sind und hilft denen,
die ein zerschlagenes Gemüt haben.

Psalm 34,19

 

Ich habe die Hoffnung zu Gott,...daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.

Apostelgeschichte 24,15

 

Die Hoffnung gibt die Kraft zum Weiterleben.
Die Liebe gibt die Stärke zum Überwinden der Trauer.
Der Glaube ist das tröstende, durch Wolken strahlende Licht.

Vater, wenn ich zu dir heimkehre,
hältst du mein Buch in deinen Händen.
Dann wirst du mir den Titel eröffnen,
den du meiner Geschichte gegeben hast,
und ich werde mein Leben mit ganz anderen,
mit deinen, Augen sehen.

In der Tiefe seiner Ewigkeit
hat Gott sich entschlossen
uns Menschen so nah
an sein Herz zu nehmen,
dass es ihm in der Geschichte
zum Schicksal wurde.

Romano Guardini

Des Christen Tod ist nicht der Untergang eines guten,
es ist der Aufgang eines besseren Lebens.

St. Augustinnus

 

Der Tod eines geliebten Menschen
ist die Rückgabe einer Kostbarkeit,
die Gott uns nur geliehen hat

 

Kein Trostwort ist so stark
den großen Schmerz zu mindern,
Gott und die Zeit allein
vermögen ihn zu lindern.

 

Steh auf, werde licht!
Denn dein Licht ist gekommen,
und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen.

Jesaja 60,1

 

 

Leben und Wohltat hast du an mir getan,
und deine Obhut hat meinen Odem bewahrt.

Hiob 10,12

 

Er sprach zu mir: Halt dich an mich,
es soll dir jetzt gelingen;
ich geb' mich selber ganz für dich,
da will ich für dich ringen;
denn ich bin dein und du bist mein,
und wo ich bleibe, da sollst du sein;
uns soll der Tod nicht scheiden.

Martin Luther

 

Es lebt ja niemand von uns für sich selbst,
und niemand stirbt für sich selbst.
wenn wir Leben, leben wir für den Herrn,
und wenn wir sterben, sterben wir für den Herrn.
wir mögen also leben oder sterben,
wir gehören dem Herrn.

Röm.14,7-8

 

Gott ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein schützender Hirtenstab tröstet mich.

Psalm 23,1-4

 

 

Selig, die nicht sehen und doch glauben!

Joh. 26,29

 

Du machst meine Tage nur eine Handbreit lang,
meine Lebenszeit ist vor dir wie ein Nichts.
Ein Hauch nur ist jeder Mensch.
Und nun, Gott, womit soll ich mich trösten?
Ich hoffe auf dich.
Hör mein Gebet, Gott, vernimm mein Schreien,
schweig nicht zu meinen Tränen!

Psalm 39

 

Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht.
Er soll dich auf dem Weg schützen
und dich an den Ort bringen,
den ich bestimmt habe.
Achte auf ihn und hör auf seine Stimme.

Exodus 23,20

 

Weise mir, Gott, deinen Weg,
daß ich wandle in deiner Wahrheit;
erhalte mein Herz bei dem einen,
daß ich deinen Namen fürchte.

Psalm 86,11

Als Gott sah, dass der Weg zu lang,
der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde,
legte er den Arm um sie und sprach: Komm heim.

Für jene, die in Gott verbunden sind gibt es keinen Abschied.

Papst Pius XII.

 

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
Ein flücht'ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand, in Gottes Hand.

Ludwig Uhland

 

Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze,
träumt im Tier,
und erwacht im Menschen.

Indische Lebensweisheit

 

Die Tiefpunkte Deines Lebens sind schmerzlich,
aber sie ändern Dein Leben.
Auch das Leid hat seinen Sinn,
es läutert Dich und leitet Dich.

In mir ist es finster - aber bei Dir ist das Licht.
Ich bin einsam - aber Du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig - aber bei Dir ist Hilfe.
Ich bin unruhig - aber bei Dir ist Friede.
In mir ist Bitterkeit - aber bei Dir ist Geduld.
Ich verstehe Deine Führung nicht -
aber Du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer

 

Wenn wir unseren Körper verlassen,
frei von Schmerzen und allem,
was uns quälte -
dann können wir, leicht wie ein
Schmetterling, heimkehren zu Gott.

 

Mensch, Salz der Suppe ...

Der Holzlöffel mischt mich in kochende, fremde Massen.
Wo ist nun das einstige Schimmern, die friedlich-weiße Gemeinschaft stiller Kristallgeschwister?
Wehe mir, ich schmelze, verschwinde!
Und ich rufe euch dennoch aus der wallenden, kochenden Tiefe, dass ich doch Salz bleibe, selbst in der Suppe Salz bleibe!
Die Farbe vergeht. Die Form vergeht. Der Geschmack bleibt.
Und mich belebt während des Mischens ein seliger Trost.
Es ist schon gut! Weiß ja, wer den Löffel bewegt.

Erzébet Túrmezei, Oberin in Budapest
(von unbekanntem Übersetzer)

 

Frag nicht warum, frag nicht wozu,
dann kommt dein Herz niemals zur Ruh'.
Auf dein Wozu, auf dein Warum,
bleibt doch des Schicksals Mund nur stumm.
Gott weiß warum, Gott weiß wozu,
dies Wissen gibt dem Herzen Ruh'.

Das Licht helfe dir, Kurs zu halten auf deiner Reise.
Der Wind stärke dir den Rücken.
Der Sonnenschein wärme dein Gesicht
und der Regen falle sanft auf deine Haare.
Bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich geborgen in seiner schützenden Hand.

Irischer Reisesegen

 

Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit;
und alle Welt vergeht mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an allen Enden,
und wir in seinen Händen.

Matthias Claudius

 

Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei,
aber er hilft uns hindurch..

Johann Albrecht Bengel

 

Wenn wir verstehen,
dass wir mit allen Lebewesen verbunden sind,
verlieren wir die Angst.

Buddhistische Quelle

 

Der Herr ist mein Hirte;
mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkst mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Psalm 23

Sprüche und Zitate von bekannten Persönlichkeiten

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Joh. Wolfgang v. Goethe

 

Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass
dein starker Tod uns dunkel unterbrach,
das Bisdahin abreißend vom Seither:
das geht uns an; das einzuordnen wird
die Arbeit sein, die wir mit allem tun.

Rainer Maria Rilke

 

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

 

Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem
Herzen innewohnt!

Augustinus

 

Unglücklicher, wie du deinen
frühen Glanz verlorst,
du, einst des Lichtes schönster Engel.

Giambattista Marino

 

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant / Lucius Annaeus Seneca

 

Die Hoffnung ist der Regenbogen
über den herabstürzenden Bach
des Lebens.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

 

Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir weggehen.

Albert Schweitzer

 

Wir hoffen immer, und in allen Dingen
ist besser hoffen als verzweifeln.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Wer weiss denn,
ob das Leben nicht Totsein ist und Totsein Leben?

Euripidis

 

Den Tod fürchten die am wenigsten,
deren Leben den meisten Wert hat.

Immanuel Kant

 

Das süsseste Glück für die trauernde Brust,
nach der schönen Liebe verschwundener Lust,
sind der Liebe Schmerzen und Klagen.

Friedrich Schiller

 

Ich habe Tote, und ich ließ sie hin
und war erstaunt, sie so getrost zu sehen,
so rasch zuhaus im Totsein, so gerecht,
so anders als ihr Ruf. Nur du, du kehrst zurück
du streifst mich, du gehst um, du willst
an etwas stoßen, dass es klingt von dir
und dich verrät.

Rainer Maria Rilke

 

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul

 

Mit jedem Menschen verschwindet
ein Geheimnis aus der Welt,
das vermöge seiner besonderen Konstruktion
nur er entdecken konnte,
und das nach ihm niemand wieder entdecken wird.

Friedrich Hebbel

 

Was ein Mensch an Gutem
in die Welt hinausgibt,
geht nicht verloren.

Albert Schweitzer

 

Ich glaube, daß wenn der Tod unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte stehn, von welchem unser
Sonnenlicht nur der Schatten ist.

Arthur Schopenhauer

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner,
ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß,
daß er das schlimmste aller Übel sei.

Sokrates

 

Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben,
So lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.

Nikolaus Lenau

 

Sie ist nun frei
und unsere Tränen
wünschen ihr Glück.

Joh. Wolfgang v. Goethe

 

Wir sind vom gleichen Stoff,
aus dem die Träume sind
und unser kurzes Leben ist eingebettet
in einen langen Schlaf.

William Shakespeare

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

 

Ich setzte den Fuß in die Luft,
und sie trug.

Hilde Domin

 

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann,
steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

Albert Schweitzer

 

Das Leben ist wie ein Traum.
Der Tod ist das Erwachen aus diesem Traum.

Arthur Schopenhauer

 

Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist
von hier an einen anderen Ort,
und wenn es wahr ist, was man sagt,
dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden,
welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?

Sokrates

 

Diejenigen, die gehen,
fühlen nicht den Schmerz des Abschieds.
Der Zurückbleibende leidet.

Henry Wadsford Longfellow

 

Es kann nicht immer so bleiben,
hier unter dem wechselnden Mond,
es blüht eine Zeit und verwelket,
was mit uns die Erde bewohnt.

August von Kotzebue

 

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus...

Joseph von Eichendorff

 

Immer enger, leise, leise
ziehen sich die Lebenskreise,
schwindet hin, was prahlt und prunkt,
schwindet Hoffen, Hassen, Lieben
und ist nichts in Sicht geblieben
als der letzte dunkle Punkt.

Theodor Fontane

 

Unser glaube an Gott bestimmt,
wie wir mit unserem zerbrochenen Träumen fertig werden.
Er gibt uns die Überzeugung,
dass jenseits des zeitlichen Lebens das ewige Leben herrscht.

Martin Luther King

 

Die Blätter fallen. Fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke

 

O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin er Liebe hatte, Sinn und Not.

Rainer Maria Rilke

 

Sterben ist kein ewiges getrennt werden;
es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag.

Michael Faulhaber

 

Die Liebe ist stärker als der Tod
und die Schrecken des Todes.
Allein die Liebe erhält
und bewegt unser Leben.

Iwan Turgenjew

 

Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.
Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.
Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid;
sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid.
Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht.
Warum wir's Sterben nennen? Ich weiss es nicht.

Unbekannt

 

Man muss sich hüten,
in den Erinnerungen zu wühlen,
sich ihnen auszuliefern,
wie man auch ein kostbares Geschenk
nicht immerfort betrachtet,
sondern nur zu besonderen Stunden
und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz,
dessen man sich gewiss ist, besitzt;
dann geht eine dauernde Freude und Kraft
von dem Vergangenen aus.

Dietrich Bonhoeffer

 

Unser Leben ist der Fluss,
der sich ins Meer ergießt,
das "Sterben" heißt.

Federico Garcia Lorca

 

Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.

Thomas Mann

 

Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.

Jean de La Fontaine (1621-1695)

 

Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
Ewig still ist die Vergangenheit.

Friedrich Schiller

 

Einen Weiser seh ich stehen
Unverrückt vor meinem Blick;
Eine Straße muß ich gehen,
Die noch keiner ging zurück.

Wilhelm Müller

 

Wer einen Fluß überquert
muß die eine Seite verlassen.

Mahatma Gandhi

 

Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig
und die, die es sind sterben nie.
Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.
Niemand den man wirklich liebt, ist jemals tot.

Ernest Hemingway

 

Ich kam an deine Küste als ein Fremdling,
ich wohnte in deinem Hause als ein Gast,
ich verlasse deine Schwelle als ein Freund,
meine Erde.

Rabindranath Tagore

 

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts,
leben muss man es vorwärts.

Sören Kierkegaard

 

Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.

Friedrich Hebbel

 

Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

Augustinus

 

Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen
ein Hochzeitsfest unter Engeln.

Khalil Gibran

 

Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.

Sergio Bambaren

 

...und am Ende meiner Reise
hält der Ewige die Hände
und er winkt und lächelt leise -
und die Reise ist zu Ende.

Matthias Claudius

 

Lass mich schlafen,
bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen,
sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe deine Augen,
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.

Khalil Gibran

 

Und wenn uns die Menschen verlassen und verwunden,
so breitet ja auch immer der Himmel,
die Erde und der kleine blühende Baum seine Arme aus
und nimmt den Verletzten darin auf.

Jean Paul

 

Wie schön muß es erst im Himmel sein,
wenn er von außen schon so schön aussieht!

Astrid Lindgren (aus Pippi Langstrumpf)?

 

Der Tod ist kein Schnitter,
der Mittagsruhe hält;
mäht zu allen Stunden
und schneidet sowohl
das dürre wie das grüne Gras.

Miguel de Cervantes (Don Quijote)

 

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen neuen Tageslauf.
Nur Du bist fortgegangen.
Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen Dir Glück.

J. W. Goethe

 

Jeder Tod hinterlässt
eine Schürfwunde
und jedes Mal, wenn ein Kind
vor Freude lacht,
vernarbt sie.

Elie Wiesel

 

Wenn Dir jemand erzählt,
dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht
und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt,
so sage ihm: Die Blume geht zugrunde,
aber der Same bleibt zurück und liegt vor uns,
geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.

Khalil Gibran

 

Wir wandelten in Finsternis,
bis wir das Licht sahen.
Aber die Finsternis blieb,
und es fiel ein Schatten auf unseren Weg.

Theodor Fontane

 

Ihr, die ihr mich so geliebt habt,
seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe,
sondern auf das, welches ich beginne.

Aurelius Augustinus

 

Leuchtende Tage.
Nicht weinen, dass sie vorüber.
Lächeln, dass sie gewesen!

Konfuzius

 

 

Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Franz von Assisi

 

Was wird einst des Wandermüden letzte Ruhstätte sein?
Unter Palmen in dem Süden,
Unter Linden an dem Rhein?
Immerhin. Mich wird umgeben Gotteshimmel.
Dort wie hie und als Totenlampen
schweben nachts die Sterne über mir.

Heinrich Heine

 

Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,
eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Franz Grillparzer (1791-1872)

 

Was wir bergen in den Särgen
das ist nur der Erde Kleid
was wir lieben ist geblieben
bleibt uns auch in Ewigkeit.

Ernst Schulze

 

Hoffnung
ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel

 

Was einer ist, was einer war,
beim Scheiden wird es offenbar.
Wir hören's nicht, wenn Gottes Weise summt;
Wir schaudern erst, wenn sie verstummt.

Hans Carossa (1878-1956)

 

Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag,
ein letztes Glück und einen letzten Tag.

Joh. Wolfgang v. Goethe

 

Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten.
Und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe - das einzig Bleibende, der einzige Sinn.

Thornton Wilder

 

Da tat es mir wohl, vor dir zu weinen,
um sie und für sie, um mich und für mich.
Ich ließ den Tränen, die ich zurückgehalten, freien Lauf.
Mochten sie fließen, so viel sie wollten.
Ich bettete mein Herz hinein und fand Ruhe in ihnen.

Aurelius Augustinus

 

Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die Du in unsere Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Dietrich Bonhoeffer

Ich gehe langsam aus der Welt heraus
in eine Landschaft jenseits aller Ferne
und was ich war und bin
und immer bleiben werde
geht mit mir ohne Ungeduld und Eile
in ein bisher noch nicht betret´nes Land.

Hans Sahl

 

Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
hat sein Leben einen Sinn gehabt.

Alfred Delp

 

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

Rainer Maria Rilke

 

Ihr glaubt, eine Beerdigung zu besuchen,
aber in Wirklichkeit kommt ihr zu einer Geburt.

Jostein Gaarder

 

Nichts ist gewisser als der Tod,
nichts ist ungewisser als seine Stunde.

Anselm von Canterbury

 

Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen,
dessen andere Seite Auferstehung heißt.

Romano Guardini

 

Was wir ausstrahlen in die Welt,
die Wellen, die von unserem Sein ausgehen,
das ist es, was von uns bleiben wird,
wenn unser Sein längst dahingegangen ist.

Viktor E. Frankl

 

Die Glocken klingen, klingen viel anders denn sonst,
wenn einer einen Toten weiß, den er lieb hat.

Martin Luther

 

Mit jedem Menschen sterben auch die Toten,
die nur in ihm noch gelebt hatten.

Richard von Schaukal

 

Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen,
nicht bei ihrem Tode.

Charles de Montesquieu

 

Unsere lieben Toten sind nicht gestorben,
sie haben nur aufgehört, sterblich zu sein.

Ottokar Kernstock

 

Ein ewig Rätsel ist das Leben,
und ein Geheimnis bleibt der Tod.

Emanuel Geibel

 

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

Vinzenz Erath

 

Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.

Stefan Zweig

 

Tröste Dich, die Stunden eilen,
und was all Dich drücken mag,
auch das Schlimmste kann nicht weilen
und es kommt ein anderer Tag.

In dem erwigen Kommen und Schwinden
wie der Schmerz, liegt auch das Glück.
Und auch heitere Bilder finden
ihren Weg zu Dir zurück.

Harre, hoffe. Nicht vergebens
zählest Du der Stunden Schlag.
Wechsel ist das Los des Lebens
und es kommt ein anderer Tag.

Theodor Fontane

 

Memento

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treibe...
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr
- und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andren muss man leben!

Mascha Kaléko

 

Wir sterben viele Tode,
solange wir leben,
der letzte ist nicht der bitterste.

Karl Heinrich Waggerl

 

Es fragt uns keiner,
ob es uns gefällt,
ob wir das Leben lieben oder hassen,
wir kommen ungefragt auf diese Welt
und müssen sie auch ungefragt verlassen.

Mascha Kaléko

 

Wer einen Fluß überquert muß die eine Seite verlassen.

Mahatma Gandhi

 

Leben ist wie Schnee,
Du kannst ihn nicht bewahren.
Trost ist,
dass Du da warst,
Stunden,
Monate,
Jahre.

Herman van Veen

 

Der beste Weg etwas zu lieben:
Realisieren, dass man es verlieren kann.

Gilbert Chesterton

 

Du bist nicht tot, Du wechselst nur die Räume.
Du lebst in uns und gehst durch unsere Träume.

Michelangelo

 

Tod und Schönheit sind zwei hohe Dinge, die gleich viel Schatten und Licht enthalten, so dass man sie für zwei Schwestern halten könnte, gleich schrecklich und furchtbar, erfüllt von dem selben Rätsel und dem selben Geheimnis.

Victor Hugo

 

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht;
dass ich aber, solange ich lebe,
wirklich lebe, das hängt von mir ab.

Seneca

 

Wenn etwas uns fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.

Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,
reicher um alles Verlorene und vermehrt um
jenen unendlichen Schmerz.

Reiner Maria Rilke

 

Was ist sterben?

Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte
wie es am Horizont verschwindet.
Jemand an meiner Seite sagt: "Es ist verschwunden."
Verschwunden wohin?
Verschwunden aus meinem Blickfeld - das ist alles.
Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war
als ich es gesehen habe.
Dass es immer kleiner wird und es dann völlig aus
meinen Augen verschwindet ist in mir,
es hat mit dem Schiff nichts zu tun.
Und gerade in dem Moment, wenn jemand neben
mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere,
die es kommen sehen, und andere Stimmen,
die freudig Aufschreien: "Da kommt es!"
Das ist sterben.

Charles Henry Brent

 

Unsere Toten leben fort in den süssen Flüssen der Erde,
kehren wieder mit des Frühlings leisem Schritt,
und es ist ihre Seele im Wind,
der die Oberfläche der Teiche kräuselt.

Häuptlings Seattle vom Stamme der Duwamish

 

Man lebt zweimal:
das erste Mal in der Wirklichkeit,
das zweite Mal in der Erinnerung.

Honore de Balzac (1799-1850)

 

Wenn du stirbst, stirbt nur dein Werden.
Gönn' ihm keinen Blick zurück.
In der Zeit muss alles sterben -
aber nichts im Augenblick.

Konstantin Wecker

 

Lasst ausruh'n mich von Lust und Not,
bis dass das ewg'e Morgenrot
den stillen Wald durchfunkelt.

Eichendorff

 

Alles was schön ist,
bleibt auch schön,
auch wenn es welkt.
Und unsere Liebe bleibt Liebe,
auch wenn wir sterben.

Maxim Gorki

 

Der Tod ist gewissermassen eine Unmöglichkeit,
die plötzlich zur Wirklichkeit wird.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Ich höre auf zu leben,
aber ich habe gelebt;
so leb auch du,
mein Freund, gern und mit Lust,
und scheue den Tod nicht.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Abschied

Traurig ist's wenn Menschen gehen
in das unbekannte Land.
Nie mehr können wir sie sehen
oder spüren eine Hand.

Doch sie sind vorrausgegangen,
halten uns die Tore auf,
werden einstens uns umfangen,
wenn zu End' der Lebenslauf.

Lisl Güthoff

 

 

 

 

Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe.
Ist es doch so wie mit der Sonne:
Wir sehen sie am Horizont untergehen,
aber wissen, dass sie "drüben" weiter scheint.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Ich glaube nicht, daß mit dem Tod alles aus ist.
Dieser wunderbare menschliche Körper,
dieses so unendlich komplizierte System,
unsere Seele, unsere Phantasie, unserer Gedanken -
alles nur für ein einmaliges kurzes Erdenleben?
Nein, das glaube ich nicht.
Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch.
Wir verlassen die Erde. Aber wir kommen wieder.

Heinz Rühmann

 

Ein kleiner Ring begrenzt unser Leben
und viele Geschlechter reihen sich dauernd
an ihres Daseins unendliche Kette.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Trotz allem Freundeswort und Mitgefühlsgebärden
bleibt jeder tiefe Schmerz ein Eremit auf Erden.

Nikolaus Lenau

 

Keiner wird gefragt,
wann es ihm recht ist,
Abschied zu nehmen von Menschen,
Gewohnheiten, sich selbst irgendwann.
Plötzlich heisst es damit umzugehen,
ihn auszuhalten diesen Abschied,
diesen Schmerz des Sterbens,
dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.

Margot Bickel

 

Sollte es nicht drüben einen Tod geben,
dessen Resultat irdische Geburt wäre?
Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch.
Wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist.

Novalis

 

Für alles was war - danke!
Zu allem, was sein wird - Ja!

Dag Hammerskjöld

 

Wenn ein Mensch fortgegangen ist
bleiben wir zurück in dem Schmerz darüber,
dass auch auf den schönsten Sommer ein Herbst folgt,
dass auch der glücklichste Tag einen Abend hat
und selbst die bezaubernste Melodie irgendwann verklingt.
Als Trost bleibt uns nur die Gewissheit,
dass auch dieser Schmerz vergänglich ist
wie die Winter, die Nacht und die Stille.
Nur unsere Erinnerungen, unsere Sehnsucht
und unsere Liebe sind unsterblich.

Jochen Mariss

 

Sobald wir alle unsere Arbeiten auf dieser Erde erledigt haben, ist es uns erlaubt unseren Leib abzuwerfen, welcher unsere Seele, wie ein Kokon den Schmetterling, gefangen hält.
Wenn die Zeit reif ist, können wir unseren Körper gehen lassen, und wir werden frei sein von Schmerzen, frei von Ängsten und Sorgen, frei wie ein wunderschöner Schmetterling, der heimkehrt zu Gott.

Elisabeth Kübler-Ross

 

Was wäre das Leben ohne Tod?
Wäre der Tod nicht,
es würde keiner das Leben schätzen,
man hätte vielleicht nicht einmal einen Namen dafür.

Jakob Bosshart

 

Wo du bist und wo ich sei,
Ferneweg und nahebei;
Überall und auch indessen
Werd' ich deiner nicht vergessen;
Dein gedenk' ich, still erfreut,
Selbsten in der Einsamkeit;
Ja, im dicksten Publikum
Schwebt mein Geist um dich herum.

Wilhelm Busch

 

Also stehen noch Tempel.
Ein Stern hat wohl noch Licht.
Nichts, nichts ist verloren.

Paul Celan

 

Weltliche Trauersprüche

Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

 

In diesen schweren Stunden
besteht unser Trost oft nur darin,
liebevoll zu schweigen und
schweigend mitzuleiden.

 

Der Tod ist wie ein Horizont,
dieser ist nichts anderes als die Grenze unserer Wahrnehmung.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.

 

Ich gehe zu denen, die mich liebten,
und warte auf die, die mich lieben.

 

Mit dem Leben ist es, wie mit einem Theaterstück:
es kommt nicht darauf an, wie lang es war,
sondern wie bunt.

 

Der Tod ist der Grenzstein des Lebens,
aber nicht der Liebe.

 

Das größte Geheimnis ist das Leben,
das tiefste Geheimnis ist die Ewigkeit,
das schönste Geheimnis ist die Liebe -
ein Geheimnis,
dem selbst der Tod machtlos gegenübersteht.

 

Wenn Liebe könnte Wunder tun
und Tränen dich erwecken,
so würde dich mein/e liebe/r Frau/Mann/Mutter/Vater...
nicht unsre Erde decken.

 

Nur wer vergessen wird, ist tot.
Du wirst leben.

 

Die Erinnerung ist ein Fenster
durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

 

Den Weg, den Du vor Dir hast,
kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen,
wie Du ihn gehen wirst.
Es ist Dein Weg.

 

Eines langen Baumes Wurzel bist du gewesen.
Eines hohen Berges Stein warst du.
Nun geh zu deinem Baum und zu deinem Berg zurück.

Es ist schwerer eine Träne zu trösten,
als tausend zu vergießen.

 

Der Tod ist wie eine Kerze, die erlischt, wenn der Tag anbricht.

 

Das Schlimme am Tod ist nicht die Tatsache,
dass er uns einen geliebten Menschen nimmt,
sondern vielmehr,
dass er uns mit unseren Erinnerungen allein lässt.

 

Schmerz und Trauer - Heil und Freude

Der Schmerz herrscht - die Trauer folgt.
Lasst die Trauer in euer Herz und lasst Sie dort weilen - für eine Zeit!
Und genau die Zeit wird wieder Heil und Freud in euer Leben bringen.

Drazan Kajba

 

Der Tod trennt - der Tod vereint.

Menschen treten in unser Leben und begleiten
uns eine Weile. Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren
Herzen.

 

Als die Kraft zu Ende ging
war`s kein Sterben,
war`s Erlösung.

 

Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt,
dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

 

Der Tod öffnet unbekannte Türen.

 

Wenn man einen geliebten Menschen verliert,

gewinnt man einen Schutzengel dazu.

 

In Liebe geboren.
In Liebe gelebt.
In Liebe gestorben.

 

Bedenke stets, dass alles vergänglich ist
dann wirst du im Glück nicht so friedlich
und im Leid nicht so traurig sein.

 

Bedenke, über alles Leid,
das die Tage bringen,
zieht mit raschen Schwingen
tröstend hin die Zeit.

 

Ein ewiges Rätsel ist das Leben -
und ein Geheimnis bleibt der Tod.

Alles verändert sich mit dem,
der neben einem ist
oder neben einem fehlt.

 

Wenn sich der Mutter Augen schliessen
ihr liebes Herz im Tode bricht
dann ist das schönste Band zerrissen
denn M
utterliebe ersetzt man nicht.

 

Dein Leben war ein großes Sorgen,
war Arbeit, Liebe und Verstehen,
war wie ein heller Sommermorgen -
und dann ein stilles Von-uns-Gehn.

 

Wer so gewirkt im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht
und stets sein Bestes hat gegeben,
für immer bleibt er euch ein Licht.

Als der Regenbogen verblasste
da kam der Albatross
und er trug mich mit sanften Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe euch nicht verlassen,
ich bin euch nur ein Stück voraus.

 

Trauern ist liebevolles Erinnern.

Der Tod ist nicht das Ende, nicht die Vergänglichkeit,
der Tod ist nur die Wende, Beginn der Ewigkeit.

 

Der Tod ordnet die Welt neu,
scheinbar hat sich nichts verändert,
und doch ist die Welt für uns
ganz anders geworden.

 

Wer treu gewirkt,
bis ihm das Auge bricht,
und liebend stirbt,
ja, den vergißt man nicht.

 

Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen Stufen wären,
würden wir hinaufsteigen und Dich zurückholen.

 

Liebt euch Lebende
die Zeit verrinnt so schnell.

 

Wenn Du bei Nacht zum Himmel emporschaust,
dann werde ich auf dem schönsten
der vielen, vielen Sterne sitzen
und zu Dir herabwinken.
Ich werde Dir Trost und Licht senden,
damit Du mich in Deiner Welt
sehen kannst und nicht vergisst.
Traurig sollst Du aber nicht mehr sein,
denn schau nur:
Ich habe jetzt einen eigenen Stern!

 

Die aber am Ziel sind, haben den Frieden.

 

Fragt man das Schicksal:
Warum, warum?
Schicksal gibt keine Antwort.
Schicksal bleibt stumm.

 

So wie ein Blatt vom Baume fällt,
so geht ein Mensch aus dieser Welt.
Die Vöglein aber singen weiter.

 

Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo wir sind.

 

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr.
Er fehlt uns.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die uns niemand nehmen kann.

 

Nach der Zeit der Tränen und der tiefen Trauer bleibt die Erinnerung.
Die Erinnerung ist unsterblich und gibt uns Trost und Kraft.

 

Du kannst Tränen vergießen,
weil er gegangen ist.
Oder Du kannst lächeln,
weil er gelebt hat.
Du kannst die Augen schließen und Beten,
dass er wiederkehrt.
Oder Du kannst die Augen öffnen
und all das sehen, was er hinterlassen hat.

 

Das Schicksal ließ ihr keine Wahl.
Ihr Lächeln aber wird mir bleiben;
in meinem Herz als Sonnenstrahl
kann selbst der Tod es nicht vertreiben.

 

Auch wenn der Glanz, der einst so hell erstrahlte
für immer erloschen ist,
auch wenn nichts das Funkeln der Tautropfen im Gras
den goldenen Schimmer der Blumen zurück bringen kann,
wir werden nicht verzagen, sondern aus dem was uns bleibt
neue Stärke schöpfen.

 

Ich bin nur eine kleine Welle auf dem Ozean.
Die Welle kommt und geht.
Der Ozean bleibt, ist immer da.

 

Weint nicht, weil es vorbei ist,
lacht, weil es schön war.

 

Erinnerungen erzählen von Liebe,
von Nähe und all dem Glück,
das wir durch einen geliebten Menschen erfahren durften.
Erinnerungen gehen nicht ohne das Versprechen wiederzukehren,
wenn unser Herz sie ruft.

 

Wenn in der Nacht die Rosen weinen
und unser Herz vor Kummer bricht
möchten wir Dir noch einmal erscheinen
und Dir sagen "Wir lieben Dich".

 

Ganz leise ohne ein Wort,
gingst du für immer von uns fort.
Es ist so schwer dies zu verstehen,
doch einst werden wir uns wiedersehen.

 

Die Tränen alle, die ich weine,
du siehst sie nicht, nicht meinen Schmerz.
Was ich an dir verloren habe, das allein weiß nur mein Herz.

 

Es kann nicht sein,
so will uns scheinen,
der Platz, wo du einst warst,
ist leer.

 

Was in mir Seele war bleibt bei Euch,
es wird immer mit Euch sein.
Du wirst es zwischen den Blumen finden,
wenn sie verwelken;
Du wirst es hören,
wenn die Glocken abends verklingen,
und immer wenn Du Dich meiner erinnern wirst,
werde ich vor Dir stehen.

 

Nicht gestorben - nur vorangegangen.

 

Das Leben ändert sich mit dem, der neben einem steht,
aber auch mit dem, der neben einem fehlt.

 

Wenn das Licht erlischt, bleibt die Trauer.
Wenn die Trauer vergeht, bleibt die Erinnerung.

 

 

Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
in dem du einst so froh geschafft.
Siehst deine Blumen nicht mehr blühen,
weil dir der Tod nahm deine Kraft.
Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein.
Was wir an dir verloren haben,
dass wissen nicht nur wir allein.
Die Zeit der Sorgen und des Leids, es ist vorbei,
die Liebe bleibt.

 

Ich habe den Berg erstiegen,
der euch noch Mühe macht,
drum weint nicht ihr Lieben,
ich hab' mein Werk vollbracht.

 

Vertraut auf eure Erinnerungen - sie bleiben unvergesslich.
Vertraut auf eure Liebe - sie gibt euch Kraft und Zuversicht.
Vertraut auf die Zeit - sie lindert den Schmerz und lässt die Freude wiederkommen.

Wir Menschen sind Engel mit nur einem Flügel,
um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.

 

Das Vergessen kam zu ihr, trat leis an ihre Seite,
schaute jeden Tag sie an, blickte dann ins Weite.
Leise nahm es den Moment, niemals ihr die Freude,
ließ sie niemals wieder los, jeder Tag ein Heute.
Leise schwand Erinnerung, erst Tage dann an Jahre,
nahm sie von uns allzu still - ihr Andenken bewahre!

Christoph Blank

 

Immer, wenn wir von dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich gefangen,
so, als wärst du nie gegangen.
Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

 

Es wird Stille sein und Leere.
Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet,
bis weit hinein in den Morgen.

 

Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der uns lieb war, ging.
Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung.

 

Es gibt ein Leid, das fremden Trost nicht duldet
und einen Schmerz, den sanft nur heilt die Zeit.

 

Hinter der Wolkenwand
blühen die Sterne,
ewig in unsagbarer Pracht.

Hinter der Wolkenwand
ist goldenes Licht,
auch in dunkelster Nacht.

Hinter der Wolkenwand
ist die Ewigkeit,
in der alles Leid erlischt.

Hinter der Wolkenwand
wohnt der Frieden,
doch wir sehen ihn nicht.

 

Der Tod kann auch freundlich kommen
zu Menschen, die alt sind,
deren Hand nicht mehr festhalten will,
deren Augen müde wurden,
deren Stimme nur noch sagt:
Es ist genug.
Das Leben war schön.

 

Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen.

Slawisches Sprichwort

 

Trauer ist ein Fluss,
in dem man nicht gegen den Strom schwimmen kann.

 

Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen.

 

Als du auf die Welt kamst,
lachten alle und nur du weintest.
Du hast dein Leben so gelebt,
dass als du starbst,
alle weinen und nur du lächelst.

 

Leise kam das Leid zu ihm, trat an seine Seite,
schaute still und ernst ihn an, blickte dann ins Weite.
Leise nahm es seine Hand, ist mit ihm geschritten,
lies ihn niemals wieder los, er hat viel gelitten.
Leise ging die Wanderung über Tal und Hügel,
und uns wär's als wüchsen still, seiner Seele Flügel.

 

Du hast es überstanden, wir müssen bestehen.
Du gingst den Weg, den jeder muss gehen.
Das Schicksal rief dich, vorbei ist das Leid.
Wir werden dir folgen zu unserer Zeit.

Anna Butzke

 

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
wer so lebendig diesen Herzen innewohnt,
bekommt ein zweites Leben in der Erinnerung.

Thorsten Wernicke

 

Dunkel ist es nun um dich, von Stund an tragen wir dein Licht.

 

Lautlos herangeschwebt,
sanft niedergelassen,
nicht einen Flügelschlag verweilt,
in den Himmel entschwunden.

 

Der Tod kann auch freundlich kommen zu Menschen,
die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will,
deren Augen müde werden, deren Stimme nur sagt:
Es ist genug. Das Leben war schön.

 

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

 

Wenn in Trauer dich versetze
eines lieben Menschen Tod
Mag der von Leid
und aller Not Erlöste
dich in deinem Kummer trösten:
Sieh, das Grab ist nicht das Letzte.

Dr. Adam Scheuer

 

Ewig ist die Fortschreitung zur Vollkommenheit,
obgleich am Grabe die Spur vor dem Auge verschwindet.

Inschrift der Pyramide Derneburg / Kreis Hildesheim

 

Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen.
Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.
All unsere Liebe vermag sie nicht nicht zu halten.

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